Langer Atem dank Luftsäcken

Die Atmung der Vögel unterscheidet sich völlig von der Atmung der Säugetiere. Vögel brauchen auf ihren Flügen große Mengen an Sauerstoff und haben einen ausgefeilten Atmungsapparat. 

 

Eine Besonderheit dabei sind die Luftsäcke. Es handelt sich um hauchdünne Hautsäcke, die im Skelett verankert sind und die Lunge ähnlich wie Blasebalge mit Sauerstoff versorgen. Zwischen 7 und 12 Luftsäcke sind im Körper verteilt – je nach Vogelart.

 

Streifengänse können noch in 9000 Meter Höhe atmen und ihre spezialisierten Blutkörperchen können trotz des niedrigen Luftdrucks immer noch genügend Sauerstoff aufnehmen. Der Mensch würde in dieser Höhe innerhalb von wenigen Minuten ersticken.

 

Wen das Atmungssystem der Vögel in der Tiefe interessiert, der findet auf der Internetseite http://www.people.eku.edu/ritchisong/birdrespiration.html sehr umfangreiche Informationen mit ansprechenden Zeichnungen, Animationen, Videos und Texten. Leider gibt es diese Informationen nur auf englisch.

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