Wilde Tiere, die den Menschen vertrauen

Obwohl es wilde Vögel sind, finden viele Kanadagänse schnell Vertrauen zum Menschen. Und weil es sehr viele Menschen gibt, die gerne Vögel füttern, insbesondere in den Parks, werden viele von ihnen auch „handzahm“. Manche nehmen gerne Futter aus der Hand, andere warten lieber, bis man es ihnen zuwirft.

Das Füttern und das Erleben der Nähe dieser Vögel ist für viele Menschen ein intensives Naturerlebnis. Andere Menschen lehnen es ab und verteufeln es. Wie so oft sollte man nicht nur in schwarz und weiß denken – ein bisschen Füttern schadet nicht – allein die Menge macht es. 

Zahme Gänse, die den Menschen vertrauen, müssen ihr Vertrauen leider oft mit Verletzungen, Schmerzen oder ihrem Leben bezahlen. Mancher Mensch hat Angst und tritt nach dem Tier, andere wollen es der Gans einfach „mal zeigen, wem der Weg gehört“ und schlagen nach dem Tier. Wer im Feld nicht rechtzeitig vor Jägern flüchtet, wird angeschrotet oder getötet.

Jede Gans wird irgendwann erleben, dass man Menschen nicht trauen darf.
Viele Gänse bezahlen ihr Vertrauen mit ihrer Gesundheit, manche sogar mit ihrem Leben.
Gänsefreunde sollten daher nicht zu viel Nähe zu diesen Tieren pflegen, auch wenn es schwer fällt. 

Neugierige Gänsekinder
Neugierige Gänsekinder sind für viele Menschen genauso spannend wie für die Gänse selbst.
Gans zieht an Arm
Typisch für Gänsekinder – sie untersuchen alles mit dem Schnabel. Sie sind neugierig, arglos und vertrauensselig.
Wenn sie erwachsen sind, werden sie automatisch distanzierter und vorsichtiger.

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