Eine Laune der Natur: Leuzismus

Während man die meisten Kanadagänse kaum voneinander unterscheiden kann, fallen zwischendurch immer mal ein paar „gesprenkelte Gesichter“ auf. Bei diesen lustigen Gänsegesichtern handelt es nicht um eine Krankheit oder Albinismus, sondern es liegt ein Leuzismus vor.

Leuzismus ist eine Genmutation, bei der die Haut keine farbstoffbildenden Zellen ausbildet. An den betroffenen Stellen bleibt die Haut rosa und die Federn bleiben weiß. Ganz oft sieht man das auch bei Amseln.

Anhand der Gänse mit Leuzismus kann man leicht erkennen, dass an einem See immer ein Kommen und Gehen herrscht. Wir meinen, immer die gleichen Gänse zu sehen, aber tatsächlich sind es ganz verschiedene Individuen und Familien, die einen Abstecher machen. Ob sie ihre Familienmitglieder besuchen, nur mal auswärts essen möchten, oder die Welt entdecken wollen, bleibt ihr Geheimnis.

Gänsekopf mit Leuzismus
Unregelmäßige weiße Muster machen Gänse individuell unterscheidbar.
Gans mit Leuzismus
Weiße Abzeichen machen diese Gänse für uns unterscheidbar und unverwechselbar.
Gans mit Leuzismus
Wie ein QR Code mutet das Gänsegesicht an. Leider gibt es noch keine App für die Gänseerkennung 🙂